(Intro)
Um nicht zu fallen;
In euren Fallen;
In eurem Fallen;
In jedem Fall;
Falle.
(Pause)
Berauschend, geschlossene Lider
rauschende Lieder
weil mich der Sand nicht mehr trägt
und das Meer noch zu gewaltig ist
Sehe ich - dein Haar
den Gezeiten nicht weichend
deine Haut
meine Hand
so wie du dich drehst
und Licht wirst wie Dunkel
und licht wie dunkel wirrst
fest verknäuelt
spüre ich kein Unten noch Oben
stelle mir vor, wir säßen hier
und leerten die Gläser
wie blind
wie besessen
berauscht
wie die See
ihre Lieder tragen uns fort
nur der eiserne Geschmack bleibt
jedoch keine Schwere mehr
nur deine Stille
im Garten, vor den Trümmern
letztendlich doch draußen
Nimm meine Haut, meine Hand
nimm mein Haar, mein Land
vor diesem Meer ist nichts mehr
das mich entblößen könnte
ich lernte, den Sand zu schmecken
der mich verschlang
dies ist grenzenlos
kein schmaler Streifen, kein Saum
Stell dir vor, wir säßen hier
mit metallenen Händen
und Gläsern, gewaltig wie das Meer
nur weil der Sand mich nicht mehr trägt
und dein Haar schon wieder trocknet
(Outro)
Berauscht;
Besessen;
Geschlossen;
Gefällt;
Falle.
(Stop)
Samstag, 14. März 2015
Auf Socken
Utopie
Auf Socken
Für dieses Glas reicht es
Ziehe an deinen Gedanken
Nachtloser Schlaf, frei von Schwindel
Für diesen einen Schluck genüge ich
Sehe Feuchtigkeit aufsteigen
Und die Nacht fallen
Auf Socken
Für dieses Glas reicht es
Ziehe an deinen Gedanken
Nachtloser Schlaf, frei von Schwindel
Für diesen einen Schluck genüge ich
Sehe Feuchtigkeit aufsteigen
Und die Nacht fallen
Donnerstag, 29. Januar 2015
anders
Tage, die endlos scheinen
ein Schimmern, ein Leuchten
Tage, die nicht vorüber gehen
wie hinter fließendem Samt
das Dunkel hat sie eingeholt
und so ist die Grenze unsichtbar geworden
ich kann dich nicht mehr beim Namen nennen
denke mir weitere aus
lasse sie durch meine Gedanken streichen
und dich schleifen
-
ein schweres Stück Holz
dein Atem, tief und erdrückend
ich gehe vorüber
anders als der Tag
anders als das Dunkel
sind meine Arme, ist meine Brust
-
Tage
sie sind noch zu zählen
sie sind wie ein Stück Holz
wie dein Atem
-
das Dunkel riecht weich und warm und süßlich
26.10.2014
Sonntag, 23. November 2014
Wie ein Pulsieren
Wie
ein stetig schlagendes Herz
vernehme
ich das Ticken
es
schmiegt sich an meine rechte Schulter
mein
linker Arm ist kalt
er
antwortet dem Rhythmus
und
fügt im Takt sein Pulsieren bei
höher
und schriller möchte ich werden
umgeben
von Ast und Laub
von
sattem Grün
von
Nadel, bis dass ich nichts mehr spüre
außer
Licht und Luft
in
Flammen aufgehen
das
Meer unter mir zurücklassen
auf
dass es stets kleiner und zahmer werde
und
im Blau des ozon-gebrochenen Weltenschwarz
verschwimmt
Wie
ein stetig schlagendes Herz
hebe
und senke ich mich
Feuer
wird Licht
wird
Erde wird Luft
aus
Rauschen wird Rhythmus
wird
Grün wird Blau wird Schwarz
Ich
muss nicht mehr zurück zum Strand
das
Lied der weiten, schier endlos lockenden See verklingt
ihr
Rufen wird leiser, zahmer
bis
ich alle Steine aus den Taschen hole
und
sie ein letztes Mal auftürme
und
Sand zu Staub wird
nicht
hören, noch sehen
höher
und schriller, der Geschmack von Licht
umarmt
mich, umhüllt mich, türmt mich auf
Mein
linker Arm
ist
Ticken, ist Schlagen
tausendfach,
nicht endlos
weit,
nicht fern
keine
Augen, kein Mund
Ich
folge ihm, meinem stetigen Schlagen
dem
warmen Pulsieren
die
kalte Hand in den leeren Taschen
Viel
Haar verlor ich, doch werde ich nicht kahl
Licht
bringt Luft, bringt Weite
fortwährende rhythmische Bewegung
wie
ein Pulsieren
Zumindest
habe ich noch Taschen
04-09-2014
Sonntag, 23. März 2014
Schwerelos, schwindelfrei
Schwindelfrei. [von Lügen befreit]
Wenn
es hell wird, ist dein Schatten kleiner
Du
bist zwischen dem Licht
Du
bist das Stille Wandern
Ich
frage dich: wirst du es weitergeben
Wirst
du bestehen
Wie
weit ziehst du deine Kreise
Wenn
ich den Stein aus dem Wasser zurück hole
In
meiner kühlen Hand, sprudelnd und furchtlos
Und
ich lege ihn zu den Anderen
Und
zu dem Sand, den ich jedes Mal aus meinen Schuhen entleere,
wenn
ich wiederkehre.
Wenn
es hell wird, schwindet auch meine Nacht
Aus
Traum und Illusion zauberst du eine Wirklichkeit,
die
sich gegen dich kehrt.
Du
bist das Zwielicht
Du
gehst unbemerkt vorüber
Es
hat etwas tröstliches und etwas bettendes
Wenn
meine Finger an dem Ufer stehend den nächsten Stein umgreifen
Du
hast es nie weitergesagt, hast es nie gelesen
Vielleicht
hättest du früher schon beginnen sollen,
die
Wirklichkeit zu bewohnen, die du schaffst.
Und
ich lege mich zu den Anderen
Wie
damals, als ich weglief, um wiederzukehren
Wohlwissend,
dass ich jetzt nicht mehr weglaufen kann-
So
kann ich auch nicht wiederkehren.
Wenn
es hell ist, ist dein Schatten kleiner
Sind
deine Konturen weicher
Ist
das Jucken unter der Haut erträglicher
Barfuß
werfe ich mich in die Flut
Um
der Versuchung zu entgehen,
erneut
meine Schuhe zu entleeren
Die
Leere schmeckt schwer, die Luft ist furchtlos
Sie
hat jeglichen Geruch verloren.
Und
wir legen uns zu den Anderen
-Heilung
tritt ein.
Freitag, 31. Januar 2014
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